
Das Softwareunternehmen the i-engineers hat erfolgreich das Typ2 Testat in Bezug auf die Erfüllung der C5-Kriterien des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informations-technik (BSI) erlangt. Das Testat bestätigt die kontinuierliche Anwendung und Wirksamkeit definierter Sicherheitsmaßnahmen über einen längeren Zeitraum hinweg. Dies ist ein entscheidender Nachweis für gelebte IT-Sicherheit im Cloud-Betrieb.
the i-engineers, führender Anbieter einer Interoperabilitätsplattform und von interoperablen Portalen für Patienten und weitere Akteure im Gesundheitssektor, hat Ende Oktober 2025 erfolgreich das BSI C5 Typ 2 Testat erhalten. Die unabhängige Prüfung bestätigt, dass das Unternehmen seine Cloud-Services nach strengsten Sicherheitsstandards betreibt und damit die gesetzlich verpflichtenden Anforderungen für Cloud-bzw. SaaS Betriebsformen im Gesundheitswesen erfüllt, insbesondere auch diejenigen des Digitalgesetzes.
Darüber hinaus entspricht die Plattformlösung den Anforderungen aus BSI KRITIS und § 75c SGB V. Damit unterstützt das Unternehmen Kliniken und öffentliche Auftraggeber dabei, ihre regulatorischen Vorgaben sicher zu erfüllen und ein wirksames Risikomanagement umzusetzen.
Erweiterte Sicherheitsstandards mit neuem Testat
Mit dem erfolgreich erlangten Testat erweitert the i-engineers sein bestehendes Sicherheitsportfolio, zu dem bereits ISO 9001 sowie weitere branchenspezifische Zertifizierungen gehören, darunter Swiss made software.
Severin Summermatter, CEO bei the i-engineers, sagt: „Das BSI C5 Typ 2 Testat unterstreicht unser konsequentes Engagement für höchste Datensicherheit im Gesundheitswesen. Für unsere Kunden bedeutet dies die Gewissheit, dass ihre sensiblen Patientendaten nach den strengsten deutschen Sicherheitsstandards geschützt sind.“
Hybrid-Ansatz: Cloud-Flexibilität kombiniert mit maximaler Datensouveränität
Die Interoperabilitätsplattform für den deutschen Markt läuft hochskalierbar in deutschen Rechenzentren, während intelligente Software-Gateways die sicherheitskritische Schnittstellenintegration direkt in den geschützten Perimeter des Krankenhauses verlagern.
„Dieser Hybrid-Ansatz vereint die Vorteile moderner Cloud-Technologie mit den hohen Sicherheitsanforderungen der Kliniken. Sensible Integrationspunkte bleiben vollständig unter Kontrolle der Einrichtungen“, erklärt Andreas Henkel, CPO bei the i-engineers.
Auf Wunsch kann die Lösung auch in jeder gängigen Cloud-Umgebung betrieben werden, ohne dass Einschränkungen bei Sicherheit oder Funktionalität entstehen.
Neben der Interoperabilitätsplattform health-engine® bietet das Schweizer Softwareunternehmen the i-engineers interoperable Portale für Patient:innen, Zuweisende und Klinikpersonal sowie diverse Lösungen für intersektorale Zusammenarbeit. Das Portfolio umfasst Schnittstellenintegration nach Standards wie HL7 FHIR/ISiK, IHE und DICOM sowie Prozessunterstützung in Bereichen wie Telemedizin und digitaler Patientenversorgung.
Über the i-engineers
the i-engineers ist ein marktführendes, unabhängiges Softwareunternehmen mit Standorten in München, Münster und Hauptsitz in Zürich. Seit 2002 entwickelt es innovative Lösungen für das Gesundheitswesen. Das Kernprodukt, die health-engine®, ist eine bewährte und vielseitige Interoperabilitätsplattform zur Digitalisierung von Prozessen in Krankenhäusern, Kliniken und weiteren Gesundheitsorganisationen. Mehr als 400 Organisationen unterschiedlicher Größe vertrauen auf die Plattformlösung mit flexibel kombinierbaren Patienten-, Zuweiser-, Klinik- und Mitarbeiterportalen.
Mehr Informationen: www.tie.ch
Quelle: the i-engineers GmbH
Symbolbild: Menaka / AdobeStock