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Thieme Compliance, Halle 4.2 | Stand C-106
Category : DMEA Messeguides 2026
Published by Kai Wehrs on 01.03.2026 09:20

Das Einwilligungsmanagement im deutschen Gesundheitswesen befindet sich im Wandel: Gerade angesichts neuer EU-Regularien, fortschreitender Digitalisierung und wachsender Patientenautonomie gewinnen digitale Lösungen an Bedeutung. Sie bergen das Potenzial, Prozesse effizienter und rechtskonform zu gestalten. Die zukünftige Herausforderung besteht darin, technische Innovationen mit den ständig steigenden Anforderungen an Datenschutz, Nachweisbarkeit und Nutzerfreundlichkeit in Einklang zu bringen.

Die Diskussion um eine bessere Nutzung von Gesundheitsdaten ist im Zuge der Digitalisierung der Patientenversorgung in vollem Gange. Ergänzend dazu wachsen mit klinischen Registern, Datenintegrationen und nicht zuletzt der deutschen Forschungsdatenbank die verschiedenen Datenspeicher. Zentrale Voraussetzung für diese verschiedenen Nutzungsszenarien ist eine rechtskonforme Einwilligung.

Diese ist für Krankenhäuser nicht nur juristisch, sondern auch organisatorisch von zentraler Bedeutung. Nach Angaben aus Branchenkreisen wächst der Markt für digitale Aufklärungs- und Dokumentationssysteme zweistellig – getrieben durch gesetzliche Vorgaben zur Digitalisierung und den steigenden Druck auf Kliniken, Prozesse effizienter zu gestalten.

Wachsender Markt, steigender Handlungsdruck
„Die Nachfrage nach digitalen Lösungen, speziell für Einwilligungen, steigt kontinuierlich, da Kliniken sowohl ihre rechtliche Absicherung verbessern, das Personal entlasten und Patient*innen besser einbinden wollen“, so Alexander Wahl, Director Partner & Politics bei Thieme Compliance. Die digitale Plattform von Thieme Tochter integriert sich in Krankenhausinformationssysteme und bestehende Infrastrukturen, bietet rechtskonforme digitale Signaturen und ermöglicht Patient*innen den Zugriff auf Einwilligungsunterlagen auch in verschiedenen Sprachen.

Digitale Prozesse: Mehr als nur papierlos
Digitale Einwilligungsprozesse sind mehr als nur papierlose Abläufe – sie sind ein Schlüssel zu Effizienz und Patientensicherheit. Durch die digitale Erfassung von Wahllisten, Datenschutz- oder Zusatzvereinbarungen oder anderen Einwilligungsdokumenten sparen klinische Einrichtungen Zeit und Ressourcen, vermeiden Doppel­erfassungen und steigern die Abrechnungsqualität. Informationen werden dort zur Verfügung gestellt, wo sie gebraucht werden – schnell, sicher und vollständig.

Change Management als Erfolgsfaktor
Mit diesem Ansatz positioniert sich Thieme Compliance in einem wachsenden Wettbewerb. Neben spezialisierten Start-ups drängen auch internationale Anbieter für Krankenhaussoftware in den Markt. Branchenexperten sehen dennoch Vorteile für etablierte Akteure mit enger Vernetzung im Gesundheitswesen. Denn neben den reinen digitalen Tools ist das Verständnis für klinische Abläufe und das erforderliche Change Management von Papier auf digital entscheidend. „Allein schon die Frage, wer wann in welchem System auf die Einwilligungen zugreifen soll, ist häufig aufwendiger zu beantworten als es den Anschein hat“, schildert Alexander Wahl.

Transparenz für Patient*innen, Entlastung für das Personal
Für Patient*innen bedeutet die Digitalisierung des Einwilligungsprozesses mehr Transparenz und die Möglichkeit, Inhalte vorab zu Hause zu studieren und informiert einzuwilligen. Für Ärzt*innen und Pflegekräfte sinkt der administrative Aufwand deutlich. „Am Ende spart das Zeit für die individuelle Beratung“, so Alexander Wahl weiter, da Einwilligungen zentral gespeichert, verwaltet und darauf zugegriffen werden kann. So besteht für alle Beteiligten Sicherheit und Transparenz.

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