NoaNotes_T2med_940x529.jpg
Noa Notes und T2med setzen auf FHIR-native Integration für KI-gestützte Praxisdokumentation
Category : Patientenportal-News
Published by Kerstin Müller on 17.06.2026 05:50

Noa Notes & T2med. Jetzt FHIR-nativ integriert. Noa Notes (Jameda) und T2med: Gemeinsam für mehr Interoperabilität im Praxisalltag.

Jameda und T2med haben gemeinsam eine FHIR-basierte Schnittstelle entwickelt, die Arztpraxen die native Integration von KI-generierter Dokumentation aus Noa Notes in die T2med-Patientenakte ermöglicht. Erste Praxiserfahrungen zeigen eine Zeitersparnis von bis zu elf Minuten pro Patient. Mit der Lösung setzen beide Unternehmen den von der Bundes-regierung angestrebten FHIR-Interoperabilitätsstandard bereits heute in der täglichen Versorgung um.

Jameda und T2med haben zusammen eine FHIR-basierte Schnittstelle für Noa Notes entwickelt. Diese ermöglicht es, die von Noa Notes generierten Dokumentationen direkt und in strukturierter Form in die Dokumentationslogik der T2med-Patientenakte zu integrieren und dort weiterzuverarbeiten. Für Praxen bedeutet das konkret: weniger Nachbearbeitung nach der Sprechstunde, weniger Medienbrüche und mehr Zeit für die medizinische Versorgung. Erste Kundenerfahrungen zeigen eine Zeitersparnis von vier bis elf Minuten pro Patient. 

„Interoperabilität misst sich an der friktionslosen Integration in Praxisabläufe. Die Integration mit T2med ist ein konkreter Beitrag zu dem, was die Bundesregierung bis 2028 als Standard für mehr als 70 Prozent aller Gesundheitseinrichtungen anstrebt.“ Constanze Stypula, CEO von Jameda

Innovation mit FHIR: Echter Standard für moderne Vernetzung

Mit der neuen Integration bietet T2med erstmals eine eigene FHIR REST API, eine moderne, webbasierte Schnittstelle, die nach dem internationalen Standard „Fast Healthcare Interoperability Resources“ (FHIR) entwickelt wurde. FHIR ermöglicht einen sicheren, strukturierten und systemübergreifenden Austausch medizinischer Daten.Noa Notes bindet sich direkt an diese FHIR-Schnittstelle an. Damit setzen Jameda und T2med den neuen Maßstab für Interoperabilität im Praxisalltag um. Die Integration ist zukunftssicher, flexibel und international anschlussfähig und ebnet so den Weg für eine vernetzte, digitale Gesundheitsversorgung. 

„Wir denken Praxissoftware konsequent aus Sicht der Anwenderinnen und Anwender. Die Integration mit Jameda zeigt, wie sich KI-gestützte Dokumentation in bestehende Systeme einfügt, ohne den Praxisablauf zu unterbrechen.“ Lars Hübner, Geschäftsführer von T2med

Einordnung: FHIR-Standards und digitale Vernetzung

FHIR gilt als zentraler Interoperabilitätsstandard im Umfeld der Telematikinfrastruktur (TI) und wird dort schrittweise für den Austausch medizinischer Daten etabliert. Die vorliegende Integration orientiert sich an diesen Standards.Die Entwicklung steht im Kontext der fortschreitenden Standardisierung medizinischer Datenformate, die perspektivisch eine stärkere systemübergreifende Interoperabilität ermöglichen soll. Dazu zählen auch der schrittweise Ersatz bestehender GDT-/XDT-basierter Verfahren durch strukturierte FHIR-basierte Ansätze.

 

Quelle: jameda GmbH