
Spitzengespräch zum Bürokratieabbau im BMG
Auf Einladung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken kamen am 7. Juli 2026 im Bundesministerium für Gesundheit Vertreterinnen und Vertreter von zehn zentralen Verbän-den und Institutionen im Gesundheitswesen zu einem Spitzentreffen zusammen, um Maß-nahmen zum Abbau von unnötiger Bürokratie im Gesundheitswesen zu erörtern.
Das Treffen war ein Auftakt, um ab nun fortlaufend verzichtbare Pflichten zu streichen, ohne die qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu gefährden.
Warken: „Der Abbau von Bürokratie im Gesundheitswesen bleibt nicht länger eine Worthülse“
Schwerpunktmaßnahmen als Ergebnis des Spitzengesprächs Bürokratieabbau
PDF-Datei (barrierefrei, 53 KB)
Seit vielen Jahren wurde immer wieder in Aussicht gestellt, mehr Freiräume durch den Abbau von unnötiger und verzichtbarer Bürokratie zu schaffen. Wir belassen es nicht bei solchen Absichtserklärungen und haben bereits in den jüngsten Gesetzesvorhaben den Ansatz verfolgt, immer auch konkrete Maßnahmen zur Entlastung von Bürokratie aufzugreifen. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen und damit vor allem die konkreten Anregungen derjenigen aufgreifen, die täglich von überbordenden Dokumentationspflichten betroffen sind. - Bundesgesundheitsministerin Nina Warken -
Hintergrund
Das Bundesministerium für Gesundheit verfolgt den Abbau von Bürokratie als einen Schwerpunkt, um alle Bereiche des Gesundheitswesens von unnötigen und verzichtbaren Pflichten für Nachweise, Meldungen und Dokumentation sowie Verwaltungsverfahren, den Voraussetzungen der Leistungsgewährung und der Abrechnung zu entlasten. Das Hilfsmittelmodernisierungs- und Bürokratieabbaugesetz wird wirksame Maßnahmen für den Abbau überflüssiger Bürokratie enthalten und der Umsetzung der Ergebnisse des Spitzengesprächs Bürokratieabbau dienen.
Bisherige Umsetzungsschritte:
Quelle: © Bundesministerium für Gesundheit