Roboterassistierte Knieendoprothetik im Elbe Klinikum Stade mit neuem Mako-System

SmartRobotics

Veröffentlicht 13.10.2026 19:00, Kerstin Müller

Mako SmartRobotics® startet am Elbe Klinikum Stade

Präzise Planung, individuelle Anpassung und moderne technische Unterstützung im Operationssaal: Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Elbe Klinikums Stade setzt ab dem 1. Oktober 2026 das Mako SmartRobotics System® bei der Implantation künstlicher Kniegelenke ein. Damit erweitert das zertifizierte EndoProthetikZentrum sein Behandlungsspektrum um ein etabliertes roboterassistiertes Verfahren.

Bild: Das OP-Team der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie mit dem neuen Mako SmartRobotics System® im modernen 10. OP-Saal des Elbe Klinikums Stade. Mit der Einführung der roboterassistierten Technologie erweitert die Klinik ihre Möglichkeiten in der Knieendoprothetik.

Für den Start in Stade kann das Team um Chefarzt Dr. Jörg Franke auf umfangreiche Erfahrungen innerhalb des Klinikverbunds zurückgreifen. Bereits seit vier Jahren wird die Mako-Technologie erfolgreich in der OsteMed Klinik Bremervörde eingesetzt. Dort wurden inzwischen mehr als 1.000 Eingriffe mit Unterstützung des Mako Systems durchgeführt. Vor dem ersten Einsatz in Stade wurde zudem das OP-Team speziell für die Anwendung des Systems geschult.

Langjährige Erfahrung trifft auf moderne Technik

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Elbe Klinikum Stade verfügt über langjährige Erfahrung in der Gelenkchirurgie und Endoprothetik und ist als EndoProthetikZentrum (EPZ) zertifiziert. Die Zertifizierung steht unter anderem für definierte Qualitätsstandards, strukturierte Behandlungsabläufe und eine besondere Expertise bei der Versorgung mit künstlichen Gelenken.

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Mit Mako wird diese Erfahrung nun durch eine roboterassistierte Technologie ergänzt. Das System unterstützt die Operateure insbesondere bei der individuellen Planung und präzisen Umsetzung des Eingriffs.

„Wir freuen uns sehr, unseren Patientinnen und Patienten diese Möglichkeit jetzt auch in Stade anbieten zu können“, sagt Chefarzt Dr. Jörg Franke. „Gleichzeitig starten wir hier nicht bei null: Durch vier Jahre Erfahrung und mehr als 1.000 Mako-Eingriffe in Bremervörde verfügen wir innerhalb unseres Verbunds bereits über einen großen Erfahrungsschatz, von dem nun auch unsere Patientinnen und Patienten in Stade profitieren.“

Individuelle Planung mit dreidimensionalem Modell

Eine Besonderheit des Mako SmartRobotics Systems® ist die individuelle Planung der Operation auf Grundlage einer CT-Untersuchung des Kniegelenks. Aus den Aufnahmen wird vor dem Eingriff ein dreidimensionales Modell erstellt. An diesem können die Operateure die anatomischen Gegebenheiten genau beurteilen und die Position der Implantatkomponenten individuell planen.

Während der Operation wird diese Planung mit der tatsächlichen Anatomie des Kniegelenks abgeglichen. Das System unterstützt den Operateur anschließend dabei, die geplanten Schritte präzise umzusetzen.

Wichtig dabei: Der Roboter führt die Operation nicht selbstständig durch. Sämtliche Entscheidungen und Operationsschritte liegen weiterhin in der Hand des Operateurs. Die Technologie dient als unterstützendes Instrument für Planung und Durchführung.

Eingespieltes und qualifiziertes OP-Team

Neben der technischen Ausstattung ist für Dr. Franke vor allem die Erfahrung und Zusammenarbeit des Teams entscheidend. Vor dem ersten Eingriff mit dem Mako System absolvierte das Stader OP-Team deshalb eine spezielle Schulung zur Anwendung der neuen Technik und zu den damit verbundenen Abläufen im Operationssaal.

„Eine solche Technologie kann ihre Stärken nur gemeinsam mit einem hervorragend qualifizierten und eingespielten Team entfalten“, betont Dr. Franke. „Wir haben in Stade ein OP-Team, das fachlich sehr gut aufgestellt ist und hervorragend zusammenarbeitet. Darauf bin ich sehr stolz. Die zusätzliche Schulung vor unserem ersten Mako-Eingriff hat uns optimal auf den Einsatz des Systems vorbereitet.“

Mehr als 1.000 Mako-Eingriffe im Klinikverbund

Dass die Technologie nun auch in Stade zur Verfügung steht, ist eine konsequente Weiterentwicklung innerhalb des Elbe Kliniken Verbunds. In der OsteMed Klinik Bremervörde gehört das Mako System bereits seit vier Jahren zum festen Bestandteil der Endoprothetik. Mehr als 1.000 Eingriffe wurden dort inzwischen mit Unterstützung des Systems durchgeführt.

Von diesen Erfahrungen profitiert auch der neue Standort. Wissen über Operationsplanung, Abläufe und den praktischen Einsatz der Technologie kann innerhalb des Verbunds weitergegeben und gemeinsam weiterentwickelt werden.

„Die Kombination aus unserer langjährigen endoprothetischen Erfahrung in Stade und der bereits vorhandenen Mako-Expertise in Bremervörde schafft sehr gute Voraussetzungen“, erklärt Dr. Jörg Franke. „Unser Ziel ist es, bewährte operative Erfahrung mit den Möglichkeiten moderner Technik zu verbinden und die Behandlung möglichst individuell auf die Anatomie unserer Patientinnen und Patienten abzustimmen.“

Robotik gewinnt in der Chirurgie an Bedeutung

Die Einführung des Mako Systems ist zugleich Teil einer größeren Entwicklung am Elbe Klinikum Stade: Robotik und technische Assistenzsysteme gewinnen in der Chirurgie zunehmend an Bedeutung. Eine wichtige infrastrukturelle Grundlage dafür wurde bereits im vergangenen Jahr mit der Eröffnung des neuen, modern ausgestatteten zehnten Operationssaals geschaffen.

Der neue OP-Saal bietet die technischen und räumlichen Voraussetzungen für den Einsatz moderner Operationsverfahren und wird künftig insbesondere auch für Eingriffe mit dem Mako SmartRobotics System® genutzt. Damit investiert das Elbe Klinikum Stade nicht nur in einzelne Technologien, sondern entwickelt die technischen Möglichkeiten seiner operativen Medizin kontinuierlich weiter.

Endoprothetik auf hohem medizinischem Niveau

Mit der Einführung von Mako baut das Elbe Klinikum Stade sein Angebot in der Knieendoprothetik weiter aus. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technik allein, sondern ihr Zusammenspiel mit der Erfahrung des ärztlichen und pflegerischen Teams: Die roboterassistierte Technologie ergänzt die operative Expertise, ersetzt sie aber nicht.

Für Patientinnen und Patienten ermöglicht das Verfahren eine detaillierte, auf ihre individuelle Anatomie abgestimmte Operationsplanung und unterstützt das Operationsteam bei deren Umsetzung im Operationssaal.

Über die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Elbe Klinikums Stade behandelt Erkrankungen und Verletzungen des gesamten Bewegungsapparates. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gelenkchirurgie und der Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken. Als zertifiziertes EndoProthetikZentrum arbeitet die Klinik nach definierten Qualitätsstandards und strukturierten Behandlungsabläufen.

Mit der Einführung des Mako SmartRobotics Systems® erweitert die Klinik ihr Angebot in der Knieendoprothetik ab Oktober 2026 um ein roboterassistiertes Operationsverfahren.

Kontakt

Elbe Klinikum Stade
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Chefarzt Dr. Jörg Franke
Telefon: 04141 97-1211
E-Mail: ambulanz-unfallchirurgie(at)elbekliniken.de

Das OP-Team der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie mit dem neuen Mako SmartRobotics System® im modernen 10. OP-Saal des Elbe Klinikums Stade. Mit der Einführung der roboterassistierten Technologie erweitert die Klinik ihre Möglichkeiten in der Knieendoprothetik.

Quelle: Elbe Klinikum Stade

Bildmaterial: Elbe Klinikum Stade 


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