Lungenkrebs: Kann künstliche Intelligenz die Auswertung von Röntgen- oder CT-Bildern der Lunge unterstützen?
Zur Erkennung und Untersuchung von Lungenkrebs werden täglich viele Röntgen- oder Computertomografie(CT)-Aufnahmen der Lunge gemacht. Der vorliegende ThemenCheck-Bericht untersucht, ob Radiologinnen und Radiologen diese Bilder mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz (KI) ebenso gut oder besser auswerten können als ohne KI. Zudem beleuchtet er, welche Folgen dies für die medizinische Versorgung hätte.
Stellungnahmen zum vorläufigen ThemenCheck-Bericht bitte bis zum 21.04.2026.
Die nun vorliegenden vorläufigen Bewertungsergebnisse veröffentlicht das IQWiG mit dem Ziel, wichtige Argumente oder Hinweise aus der Fachöffentlichkeit und von anderen Interessierten miteinzubeziehen.
Das IQWiG bittet um Stellungnahmen
Zu dem vorläufigen Bericht bittet das IQWiG bis zum 21.04.2026 um Stellungnahmen. Es handelt sich dabei um eine Gesundheitstechnologie-Bewertung (engl. Health Technology Assessment = HTA) im Rahmen des IQWiG-Verfahrens ThemenCheck Medizin. Die Fragestellungen der ThemenCheck-Berichte gehen stets auf Vorschläge von Bürgerinnen und Bürgern zurück.
Interessierte Personen, Institutionen und (Fach-)Gesellschaften können Stellungnahmen abgeben. Gegebenenfalls führt das IQWiG eine wissenschaftliche Erörterung zur Klärung von weitergehenden Fragen aus den schriftlichen Stellungnahmen durch. Die Ergebnisse aus der Anhörung können zu Änderungen und/oder Ergänzungen des vorläufigen Berichts führen.
Weitere Informationen
Thema:
Zur Erkennung und Untersuchung vieler verschiedener Krankheitsbilder wie z. B. Lungenkrebs werden täglich viele Röntgen- oder Computertomografie(CT)-Aufnahmen der Lunge gemacht. Diese werden durch Fachärztinnen und Fachärzte auf Auffälligkeiten geprüft und ausgewertet, um eine Diagnose stellen und um bei Auffälligkeiten die weitere Behandlung planen zu können. Bei der Prüfung und Auswertung der Röntgen- oder CT-Bilder sollten bestenfalls keine auffälligen Befunde übersehen und möglichst wenige unauffällige Aufnahmen fälschlicherweise als auffällig eingestuft werden. Künstliche Intelligenz könnte helfen, unauffällige von auffälligen Aufnahmen zu unterscheiden.
Hinweis:
Die gegebenenfalls stattfindende wissenschaftliche Erörterung unklarer Aspekte in den schriftlichen Stellungnahmen zum vorläufigen ThemenCheck-Bericht ist für den 12.05.2026 geplant.
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Quelle: Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
Symbolbild: KI-Illustration, generiert mit ChatCPT/OpenAI










