Corti schließt ISO-Zertifizierungen (27001, 27017 und 27018) ohne Abweichungen ab – Vertrauen für KI im Gesundheitswesen erfordert Standards und Normen
Das europäische Forschungs- und Entwicklungsunternehmen für kliniktaugliche KI, hat den jüngsten externen ISO-Auditzyklus für die Normen ISO 27001, ISO 27017 und ISO 27018 ohne jegliche Abweichungen abgeschlossen. Während die ISO 27001 erneuert wurde, han-delt es sich bei ISO 27017 und ISO 27018 um die ersten Zertifizierungen dieser Art für das Unternehmen. Genau darin liegt der entscheidende Punkt: Vertrauen in KI im Gesundheits-wesen lässt sich nicht allein auf Versprechen aufbauen. Es muss unabhängig – durch einen Dritten und auf der Basis veröffentlichter Standards – nachgewiesen werden.
Drei Standards, ein einheitlicher Sicherheits- und Datenschutzansatz
Die drei Standards bilden gemeinsam ein einheitliches Sicherheits- und Datenschutzkonzept, das die Datenverwaltung, den Cloud-Betrieb und den Schutz personenbezogener Daten für den seriösen Einsatz von KI im Gesundheitswesen abdeckt.
- ISO 27001 bildet das Fundament. Sie dient als Governance-Rahmenwerk für das Management von Risiken im Bereich der Informationssicherheit und umfasst Aspekte wie Zugriffskontrolle, Reaktion auf Sicherheitsvorfälle, Lieferantenbeziehungen, Asset-Management und kontinuierliche Verbesserung. Sie ist der Standard, auf den Beschaffungsteams als Erstes achten, da sie die Grundlage für die tägliche Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen in einer Organisation schafft.
- ISO 27017 ergänzt die ISO 27001 um spezifische Kontrollmaßnahmen für Cloud-Diensteanbieter und deren Kunden. Da die Software von Corti auf einer Cloud-Infrastruktur läuft, regelt dieser Standard die Konfiguration, den Betrieb und die Überwachung der Cloud-Umgebungen.
- ISO 27018 schützt personenbezogene Daten in Public-Cloud-Umgebungen. Im Gesundheitswesen bilden sensible Patientendaten die Basis für klinische KI-Workflows; daher kommt diesem Standard eine besondere Bedeutung zu.
Zusammengenommen liefern die drei Standards die Antwort auf eine Frage, die bei jeder Überprüfung der klinischen Governance gestellt wird: Werden Daten ordnungsgemäß verwaltet, wird die Cloud sachgerecht betrieben und sind personenbezogene Daten angemessen geschützt?
Was „null Abweichungen“ bedeutet
„Null Abweichungen“ bedeutet, dass die Auditoren in allen bewerteten Kontrollbereichen keine Diskrepanzen zwischen den Anforderungen der Normen, internen Richtlinien und den tatsächlich vorliegenden Nachweisen festgestellt haben. Keine Ausnahmen. Keine Beobachtungen, die Korrekturmaßnahmen erfordern würden.
Dieses Ergebnis ist das Resultat der Arbeit in den Bereichen Sicherheit, Recht, Datenschutz, Produktentwicklung, Engineering, IT und Betrieb. Ein solch makelloses Ergebnis in all diesen Bereichen zeugt von einem hohen Reifegrad. Während es bei einem ersten Audit meist darum geht, Lücken zu schließen, belegt ein fehlerfreies Ergebnis, dass die Kontrollen fester Bestandteil des regulären Betriebs sind und nicht eigens für die Bewertung zusammengestellt wurden. Dieser Unterschied ist besonders für Nutzer wichtig, die darauf angewiesen sind, dass das Sicherheitsniveau auch in zwölf Monaten noch Bestand hat.
Die Bewertung wurde von A-LIGN durchgeführt, einem Partner für Cybersicherheits-Compliance und -Zertifizierung, der in den letzten 15 Jahren mehr als 36.000 Audits absolviert hat. Die Prüfung war gründlich und basierte auf konkreten Nachweisen.
Was dies für die Zulassung von KI in Ihrem Unternehmen bedeutet
Die Zulassung von KI für den klinischen Einsatz durchläuft verschiedene Prüfschritte. Für die Beschaffung ist die ISO-27001-Zertifizierung erforderlich. Cloud-Implementierungen benötigen entsprechende Sicherheitsnachweise (Cloud Assurance). Systeme, die Datenschutzaspekte berücksichtigen müssen, sowie Unternehmen, die der DSGVO unterliegen, benötigen Belege für den korrekten Umgang mit personenbezogenen Daten. Das von Corti erweiterte ISO-Rahmenwerk liefert hierfür dokumentierte und von unabhängiger Stelle verifizierte Antworten.
In der Praxis bedeutet dies, dass der organisatorische Aufwand für die Einführung von Software auf Basis der Corti-Technologie gesunken ist. Es gibt weniger Abstimmungsrunden bei der Anbieterprüfung, die Beschaffung erfolgt schneller, und die Entscheidungsgrundlage für die klinische Governance-Freigabe ist klarer und besser belegt.
Dies fügt sich in Cortis bereits bestehende, umfassendes Sicherheits- und Compliance-Portfolio ein, das unter anderem SOC 2 Typ II, BSI C5, ISO 42001, ISAE 3000, HIPAA und die DSGVO-Rechenschaftspflicht umfasst. Unser Informationssicherheits-Managementsystem ist im Qualitäts- und Risikomanagementsysteme integriert, die den Normen ISO 13485 und ISO 14971 entsprechen.
Corti verankert Governance-Strukturen von Grund auf in seinen Prozessen für regulierte klinische Umgebungen, anstatt sie erst nachträglich als Reaktion auf Anforderungen im Gesundheitswesen zu ergänzen. Genau deshalb ist es Cortis Ziel, Software zu entwickeln, die sich am einfachsten für den klinischen Einsatz zulassen lässt.
Über Corti
Corti ist ein europäische Forschungs- und Entwicklungsunternehmen für kliniktaugliche KI. Symphony ist das führende kliniktaugliche KI-Modell des Unternehmens. Es unterstützt klinische und administrative Anwendungen für EHR-Anbieter, virtuelle Versorgungsplattformen, Praxisverwaltungssysteme und Life-Sciences-Organisationen weltweit. Corti erreicht jährlich über 100 Millionen Patienten in Gesundheitssystemen, einschließlich des NHS. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Kopenhagen und Büros in New York und London.
Weitere Informationen finden sich unter corti.ai
Quelle: Corti, übermittelt durch tech2com
Symbolbild: KI-Illustration, generiert mit ChatCPT/OpenAI










