Klinische Routinedaten verbessern die Qualitätssicherung in der Kinderherzchirurgie

TMF

Veröffentlicht 27.07.2026 07:10, Kerstin Müller

Nutzung klinischer Routinedaten zur Qualitätssicherung in der Kinderherzchirurgie - Neue Publikation erschienen

Kooperation zwischen dem Erlanger Datenintegrationszentrum (DIZ) und der Kinderherz-chirurgie am Universitätsklinikum Erlangen haben Forschende das Potenzial zur Nutzung klinischer Routinedaten zur Qualitätssicherung in der Kinderherzchirurgie analysiert. Die Ergebnisse wurde in einer im Juni 2026 erschienenen Publikation veröffentlicht.

In die retrospektive, monozentrische Analyse wurden 1.700 Patientinnen und Patienten unter 18 Jahren eingeschlossen, die zwischen 2011 und 2020 am Erlanger Herzzentrum operativ behandelt wurden. 

Im Rahmen der statistischen Auswertung konnten mehrere Faktoren identifiziert werden, die mit einer erhöhten Mortalität assoziiert waren. Hierzu zählten insbesondere der Einsatz einer ECMO, ein Körpergewicht unter 2.500 Gramm, komplexe funktionell univentrikuläre Herzfehler sowie pathologische Kreatininwerte. 

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass standardisiert aufbereitete Routinedaten eine relevante Grundlage für die Identifikation klinischer Risikokonstellationen und die systematische Bewertung der Versorgungsqualität darstellen können. Die standardisierte Bereitstellung solcher Routinedaten gehört zu den zentralen Aufgaben der Datenintegrationszentren.

Zur Publikation -  MIRACUM

 

Quelle: TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung

Symbolbild: KI-Illustration, generiert mit ChatCPT/OpenAI

 


Lesen Sie mehr zum Thema "Forschung"

Lesen Sie hier die neuesten Beiträge

Diese Webseite verwendet Cookies.   Mehr Info.      oder