Smart Reporting stellt neue Produktgeneration vor

Klinische Dokumentation

Veröffentlicht 17.12.2020 12:30

Smart Reporting, führendes HealthTechUnternehmen in der medizinischen Dokumentation, präsentiert seine neue Produktgeneration („SmartReports“). Eingebettete medizinische Inhalte ermöglichen Effizienzsteigerungen in der Befundung bei gleichzeitiger Qualitätssteigerung in der Datenerfassung - beispielsweise kann eingesprochener Freitext in Echtzeit in strukturierte Befundtextbausteine umgewandelt werden.

Das Unternehmen aus München hat die Software damit so konzipiert, dass sie sich intuitiv in die bisherigen Befundungsgewohnheiten des Arztes einfügt – damit wird die Dokumentation schneller vollständiger und vergleichbarer. Als Resultat entstehen medizinische Dokumentationen, die maschinenlesbar sind und digital weiterverarbeitet werden können. Als Infrastrukturanbieter versetzt Smart Reporting damit Ärzte im Klinik- und Praxisbereich in die Lage, Daten abteilungsübergreifend auszutauschen und zu analysieren – die Basis für die weitere Digitalisierung und den Einsatz von KI im Klinik-Bereich. Die Software von Smart Reporting ist damit gemäß den Richtlinien des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) grundsätzlich förderfähig.

Die strukturierte Befundung von Smart Reporting umfasst Leitlinien-basierte Entscheidungsbäume, die Ärzten aus Radiologie, Pathologie und weiteren Bereichen in Befundvorlagen (den so genannten Templates) auf der Smart Reporting Plattform zur Verfügung stehen. Mit Smart Reports können Ärzte nun in jedem beliebigen Schritt der Befundung ihren gewohnten Ablauf beibehalten und erzielen damit auch bei der Standard-Befundung eine deutliche Effizienzsteigerung im bekannten Workflow. Beispielsweise können eingesprochener Freitext oder eigene Textvorlagen in die Leitlinien-basierte Befundung integriert werden. Selbstverständlich kann auch wie bisher die vollständige strukturierte Befundung anhand der vordefinierten Entscheidungsbäume vorgenommen werden.

Software erkennt klinischen Zusammenhang des eingesprochenen Freitextes

Die neue proprietäre Softwaregeneration besteht aus drei Komponenten: Die ReportingInfrastruktur (z.B. die Möglichkeit Freitext einzusprechen oder zu schreiben), die hinterlegten medizinischen Inhalte, die die Struktur vorgeben sowie die AnalytikMöglichkeiten durch maschinenlesbare Befunde als Resultat. Die intelligente Sprachverarbeitung auf Basis von Algorithmen erkennt nicht nur die gesprochenen Wörter, sondern kann diese auf Basis der hinterlegten medizinischen Inhalte in Echtzeit in strukturierte Textbausteine übersetzen – eine Art „Echtzeit-Natural Language Processing“: „Unser Ansatz geht weit über die klassische Spracherkennung hinaus – denn wir möchten, dass die Software sofort versteht, was der Arzt tatsächlich meint. Smart Reports erkennt also den klinischen Zusammenhang des eingesprochenen Textes, damit bleibt die grundsätzliche Struktur der Befundung bestehen. Und das ist wichtig, denn am Ende soll ja – egal welchen Weg der Arzt innerhalb der Befundung wählt – ein strukturierter, vergleichbarer Befund entstehen. Wir sind die Experten für klinische Workflows und bieten Ärzten damit komplett frei selektierbare Routinen in der Befundung, so wie sie es brauchen und sich wünschen“, erklärt Thomas Huber, Leiter Produktentwicklung bei Smart Reporting. Bislang ist das Unternehmen Marktführer in der medizinischen Dokumentation in der Radiologie und baut seine Position aktuell auch in weiteren klinischen Bereichen weiter aus.

Standard-Befundungen werden produktiver und effizienter

Die neue Software-Generation macht neben den komplexen Nischenbefunden auch Standard-Befundungen ab sofort effizienter - ein wichtiger Schritt für den Austausch von Daten, ob zwischen Praxen oder im Krankenhausinformationssystem (KIS). Durch die einheitliche Struktur der Befunde wird beispielsweise die Kommunikation mit überweisenden Ärzten verbessert. Das Befundformat ermöglicht darüber hinaus maschinelles Lernen und macht somit diese wertvollen Daten für Forschung und Entwicklung zugänglich – eine Erfahrung, die auch das Universitätsklinikum Köln gemacht hat:

„Der Trend geht generell zu personalisierter Medizin, die umfangreiche Auswertungen der erhobenen Daten voraussetzt. Das wiederum erfordert strukturierte Informationen, die wir in der Radiologie mit strukturierten Befunden erheben können. Zwar kann man einen Fließtext nachträglich strukturieren, die Frage ist aber, ob alle notwendigen Informationen enthalten sind. Wie Studien zeigen, ist das oftmals nicht der Fall. Deswegen halten wir die strukturierte Befundung für den richtigen Weg“, erklärt Prof. Dr. David Maintz, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie Universitätsklinikum Köln.

Die Fähigkeit, zuverlässige Daten von jedem Patienten in großem Maßstab zu erhalten, wird allen Experten zufolge die Grundlage für eine bessere und persönlichere Betreuung der Patienten sein. „Die Medizin der Zukunft muss in großen Teilen zur Datenwissenschaft werden. Smart Reporting liefert mit der Digitalisierung der medizinischen Dokumentation die Grundlage für diese Zukunft“, so Wieland Sommer, Gründer und CEO von Smart Reporting.

Über Smart Reporting
Smart Reporting wurde 2014 von Wieland Sommer, Professor für Radiologie und Master in Public Health (Harvard, USA), in München mit der Vision gegründet, den Wert von Daten in der Medizin für eine bessere Entscheidungsfindung und Behandlung zu nutzen. Heute bringt das Unternehmen ein großes interdisziplinäres Team von Ärzten und Software-Ingenieuren zusammen, um Software zu entwickeln, die auf einem tiefen Verständnis der klinischen Arbeitsabläufe beruht. Seine mehrsprachige, cloud-basierte Software für die strukturierte Berichterstattung in der Radiologie und Pathologie wird von mehr als 10.000 Ärzten in über 90 Ländern genutzt.

Quelle: Smart Reporting


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