Wie Mixed Realities die Wissenschaft verändern

Virtual Reality:

Veröffentlicht 29.07.2022 09:10, Dagmar Finlayson

In der neuen Folge des Podcast-Specials „Mensch-Maschine-Miteinander“ entdeckt Moderator Johannes Schmidt mit seinen Gästen Prof. Dr. Guido Brunnett und Dr. Daniel Pietschmann virtuelle Forschungswelten, die ohne digitale Technologien gar nicht denkbar wären.

Virtual Reality kennen die meisten sicher von Bildern, auf denen Personen die bekannten und etwas klobigen Brillen tragen – in der Fachsprache „Head-mounted Display“ genannt. Jüngst wurde das Thema durch Mark Zuckerberg und dessen meta-Konzern befeuert, die eine Zukunft der sozialen Netzwerke in virtuellen Umgebungen – dem Metaverse – heraufbeschwören. Es ist eine Art Matrix, in der die Regeln des sozialen Zusammenlebens neu ausgehandelt werden könnten. Virtuelle Welten sind aber nicht nur für Hollywood oder Tech-Konzerne interessant, sondern auch für die Forschung. Denn sie ermöglichen Forschungsfragen und Studiensettings, die ohne VR kaum denkbar, geschweige denn möglich wären.

Zum Beispiel beschäftigt sich ein Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs „Hybrid Societies“ der Technischen Universität Chemnitz mit der Frage, wie Eigen- und Fremdwahrnehmung bei bionischen Prothesen wirken. Dafür haben die Forscherinnen und Forscher einen virtuellen Unterarm entwickelt, der in Mixed Reality durch eine bionische Prothese ersetzt werden kann. Sind wir also auf dem Weg zum Techno Sapiens – dem technologischen Menschen?

Mit Prof. Dr. Guido Brunnett, Inhaber der Professur Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung der TU Chemnitz und Dr. Daniel Pietschmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medienforschung an der TU, begegnet Moderator Johannes Schmidt zwei Forschern, die sich aus ganz verschiedenen Perspektiven mit der Integration von VR- und AR-Lösungen beschäftigen. In der neuen Folge des TUCscicast-Specials „Mensch-Maschine-Miteinander“ nehmen sie die Hörerinnen und Hörer mit zu den Grundlagen der Mixed Realities und erklären, wie die Forschung von virtuellen Umgebungen profitiert. Außerdem geht es um die Frage, was wir von einem Metaverse erwarten können. Und was nicht.

Etabliertes Format der Wissenschaftskommunikation

Damit die Arbeit des Sonderforschungsbereichs mehr Menschen erreicht – und auch die Menschen hinter der Forschung Gelegenheit zum Erklären und Einordnen erhalten, erscheint seit dem 9. Oktober 2020 das Podcast-Special „Mensch – Maschine – Miteinander“. Special deswegen, weil dieser Podcast kein neues Format innerhalb des Kommunikations-Portfolios der TU Chemnitz ist, sondern als Mini-Serie die Reihe „TUCscicast“ ergänzt – nunmehr bereits in der zweiten Staffel.

„Mensch – Maschine – Miteinander – ein TUCscicast-Special zum SFB Hybrid Societies“ wird gemeinsam produziert vom SFB Hybrid Societies, der TU Chemnitz und podcastproduzenten.de, Schwester-Firma des Online-Radios detektor.fm, das seit 2009 hochwertige Podcasts für Wirtschaft, Gesellschaft und Forschung produziert. Redakteur des Podcasts ist Johannes Schmidt.

Der Podcast kann auf verschiedenen Wegen gehört werden:

- im Web-Player der TU Chemnitz:https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/tucscicast.php
- in jeder Podcast-App über unseren RSS-Feed,
- auf Spotify, Deezer, Apple Podcast und überall dort, wo es gute Podcasts gibt.


Weitere Informationen:

https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/tucscicast.php

Foto: Prof. Dr. Guido Brunnett (l.) und Dr. Daniel Pietschmann sprechen im Podcast unter anderem über die Forschungsmöglichkeiten in virtuellen Welten.©Jacob Müller,TU Chemnitz


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