30.000 € für funktionelle klinische Bildgebung

Universitätsklinikum Erlangen

Veröffentlicht 06.02.2026 09:00, Kai Wehrs

Spende der Manfred-Roth-Stiftung fördert die medizinische Forschung und die Ausbildung von wissenschaftlichem Personal. Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 32.000 Euro ermöglicht die Manfred-Roth-Stiftung der Nephropathologischen Abteilung des Uniklinik-ums Erlangen die Anschaffung eines Hochleistungs-Forschungsmikroskops.

Bild: Bei der Scheckübergabe: Klaus J. Teichmann (Stiftungsrat/Manfred-Roth-Stiftung), Dr. Wilhelm Polster (Vorstand/Manfred-Roth-Stiftung), Prof. Dr. Stephan Achenbach (Vorstandsvor-sitzender/Forschungsstiftung Medizin) und Prof. Dr. Felix B. Engel (Leiter der AG Experimentelle Nieren- und Herzkreislaufforschung/Nephropathologie, Leiter der AG molekulare Kardiologie/Medi-zinische Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie). Foto: Kerstin Bönisch/Uniklinikum Erlangen

Das neue Arbeitsgerät soll das Team um Prof. Dr. Felix B. Engel dabei unterstützen, vielversprechende Forschungsprojekte weiter voranzubringen. Zu den zukunftsweisenden Themenfeldern gehören der 3D-Druck von Herzgewebe, die experimentelle Forschung an Zebrafischmodellen sowie die pathophysiologischen Grundlagen von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und Long-Covid.

Gerade in diesen Bereichen ist eine exakte mikroskopische Analyse von Gewebe- und Zellstrukturen entscheidend, um Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und neue therapeutische Ansätze entwickeln zu können. Die Spende wird durch das Matching-Funds-Programm der Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen auf insgesamt 40.240 Euro aufgestockt.

Das neue Mikroskop ermöglicht hochauflösende und mehrdimensionale Bildanalysen, präzise Fluoreszenzaufnahmen, Automatisierungen und die Darstellung komplexer biologischer Strukturen in hoher Qualität. „Wir sind sehr dankbar für die Förderung durch die Manfred-Roth-Stiftung, die unsere methodischen Möglichkeiten in der Forschung deutlich erweitert“, betont Prof. Engel. „Das eröffnet neue Möglichkeiten in der Bildgebung sowie der Analyse und wird unsere Forschung nachhaltig stärken und den Erkenntnisgewinn in wichtigen Krankheitsfeldern beschleunigen.“

Über die Manfred-Roth-Stiftung

Die gemeinnützige Manfred-Roth-Stiftung unterstützt neben sozialen, kulturellen und bildungsfördernden Projekten auch die wissenschaftliche Arbeit in Forschung und Medizin. Die nach dem 2010 verstorbenen Unternehmer und Gründer der Handelskette Norma benannte Stiftung folgt damit den Vorgaben Manfred Roths, der schon zu Lebzeiten Projekte für das Gemeinwohl großzügig förderte.

Quelle: © Universitätsklinikum Erlangen

Bild:  Kerstin Bönisch/Uniklinikum Erlangen

 


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