Spende der Allianz für die Kinderklinik Schwabing - Dank virtueller Realitäten den Schmerz vergessen: MüK Schwabing setzt VR Brillen ein
Das Projekt „VR4Kids“ sorgt mit dem Einsatz von VR Brillen dafür, dass kleine Patient*in-nen während des Klinikaufenthalts in virtuelle Welten eintauchen können und so einerseits Teilhabe am Leben außerhalb der Klinik haben:
So sorgen die Brillen nicht nur während der Oktoberfest-Zeit für Abwechslung im Klinikalltag, indem sie den auf das Krankenhausbett angewiesenen Kindern zum Beispiel eine virtuelle Fahrt im Riesenrad ermöglichen. „Gleichzeitig setzen wir die Brillen ein, um die Kinder während Untersuchungen, Elterngesprächen oder auch kleinen teilweise nicht ganz schmerzfreien Nachsorgen mithilfe der virtuellen Erlebnisse abzulenken und haben damit sehr positive Erfahrungen gemacht.“, berichtet Dr. Carsten Krohn, Leitender Oberarzt in der Schwabinger Kinderchirurgie und Leiter des Zentrums für schwerbrandverletzte Kinder in der Kinderklinik Schwabing. Die Brillen kamen beim ersten Einsatz auch in der Kinder-Physiotherapie zum Einsatz, und der Mediziner sieht Potenzial, sie künftig in weiteren Bereichen der Klinik zu nutzen. Daher war es der Klinik ein Anliegen den Einsatz der Brillen dauerhaft und in größerem Umfang anbieten zu können. Ermöglicht hat das die Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG, die jüngst sechs VR Brillen an die Kinder in der Klinik übergeben hat. „Für uns bedeutet das in allen Lebenslagen für die Menschen da zu sein, sie zu ermutigen und zu befähigen auch in schwierigen Zeiten.“, erklärt Simone Eiba Head of Sponsoring Vertrieb Süd bei der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG.

Bild: Dr. Carsten Krohn, leitender Oberarzt und Leiter des Schwerbrandverletzten-zentrums der Schwabinger Kinderklinik und Manuel Link, von der gleichnamigen Allianz Versicherungsagentur in München bei der Übergabe der VR-Brillen. Bildnachweis: Klaus Krischock / München Klinik.
Das Krankenhaus Engagement ist das jüngste Projekt im Rahmen der VR-Aktivitäten, um Präventions- und Genesungsarbeit zwischen Medizin und Patient*innen mit Hilfe der VR-Technologie in Form von VR Brillen zu unterstützen. Der innovative Ansatz der Allianz geht darüber hinaus. Denn durch ihre Unterstützung konnten weitere VR-Filme zur Präventionsarbeit geschaffen werden. Der Ideengeber und Kreateur der Filme, Christoph Ostler (Gründer und Geschäftsführer von Connected Reality und VR4Kids) beschreibt den Ansatz wie folgt: „Wir haben nicht nur Wiesn-Besuche, sondern auch den Einblick in den Rettungswagen und das richtige Verhalten am Unfallort oder auch die Situation beim rechts abbiegen eines LKW mit 360 Grad Filmaufnahmen nachgestellt und stellen fest, dass das persönliche Erleben einer solchen Situation eine ganz andere Aufmerksamkeit und nachhaltiges Verständnis schafft. Die aktuellen Technologien schaffen uns die Möglichkeit Präventionsarbeit innovativ zu gestalten – auch über das Krankenhaus hinaus.“
Hintergrund:
Die Brille ist eine Virtual-Reality-Brille (VR), mit der die kleinen Patient*innen mitten in andere Welten eintauchen können. Die Neugier auf das Gesehene und das Staunen über die Bilder lassen die Furcht vor der schmerzhaften Narbenbehandlung für eine Weile in den Hintergrund treten und erleichtern die gleichzeitige Behandlung. „Durch die visuelle Ablenkung sind die Kinder ruhiger, machen besser mit und berichten von weniger Schmerzen. Das hilft ihnen, uns als Behandelnden – und nimmt auch Druck von den Eltern.“ Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass viele Kinder die Prozedur als weniger schmerzhaft erleben und die Zeit unter der Behandlung subjektiv schneller vergeht. Oft lässt sich die Menge an Schmerz- oder Narkosemitteln reduzieren – ein großer Gewinn.
Die München Klinik (MüK) ist mit ihren Standorten in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Rund 8000 Mitarbeitende setzen sich „JEDEN TAG für JEDES LEBEN“ ein. Die München Klinik bietet Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hoch spezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erste Ansprechpartnerin für die medizinische Grundversorgung. Rund 110 000 Menschen lassen sich hier im Schnitt pro Jahr stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich rund 6000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Über 130 000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund einem Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Im Rahmen des Zukunftskonzeptes MüK 20++ und unter dem Leitgedanken „Medizin führt“ stellt sich die MüK als DIE Gesundheitsversorgerin der Stadt zukunftsfähig auf und investiert in eine moderne Infrastruktur und Digitalisierung. Die Standorte sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Der eigene Bildungscampus ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziges Krankenhaus finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Patient*innen, deren Angehörige und die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von Spielzimmern für Geschwisterkinder, Erholungsmöglichkeiten und Fortbildungen. Dafür zählt jeder Euro.
Quelle: München Klinik
Bildnachweis: Klaus Krischock / München Klinik.










