Fast zwei Drittel der Beschäftigten im Gesundheitswesen unzufrieden mit IT

Umfrage:

Veröffentlicht 11.11.2022 09:20, Kim Wehrs

Laut einer von Epson in Kooperation mit dem Umfrageunternehmen Coleman Parkes Research initiierten Umfrage sind mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der im deutschen Gesundheitswesen Beschäftigten unzufrieden mit ihrer IT-Ausstattung. Die Befragten sagten aus, dass suboptimale Arbeitsprozesse auch aufgrund einer unzureichenden IT-Leistung zu ineffizienten Arbeitsprozessen und mangelhafter Datenverarbeitung in den Unternehmen geführt haben. Dadurch müsse eine Menge Arbeitszeit unnütz aufgewendet werden.

 

Dabei sind etwa 40 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen der Meinung, der einfache Umstieg auf eine konsequente Digitalisierung analoger Dokumente sowie ein auf diese Weise ermöglichtes effizientes Dokumentenmanagement sei ein guter erster Schritt, bestehende Probleme anzugehen. Weitere 36 Prozent gehen davon aus, dass diese Maßnahme die Risiken von Datenverlusten senke, die Kosten senke und damit zu einer höheren Effizienz der internen Prozesse beitrage.

 

Die Umfrage unter den Beschäftigten des Gesundheitswesens in Deutschland ergab außerdem, dass jede:r einzelne Mitarbeiter:in jeden Monat durchschnittlich fast einen ganzen Arbeitstag (7 Stunden) wegen einer ineffizienten IT-Infrastruktur verliert. Bei etwa sechs Millionen Beschäftigten im Gesundheitswesen Deutschlands ergibt das rund 500 Millionen verlorene Arbeitsstunden jährlich.

 

Auf die Frage, welche Anforderungen bei der Investition in neue IT-Technologie an erster Stelle zu berücksichtigen seien, kamen als Antworten geringe Kosten (40 Prozent), niedriger CO2-Ausstoß (40 Prozent) und hohe Energieeffizienz (44 Prozent). Aber ebenfalls seien die Zuverlässigkeit der installierten Systeme sowie ein geringer Wartungsaufwand wichtig oder sehr wichtig.

 

Leonie Sterk, CSR-Managerin bei der Epson Deutschland GmbH, kommentierte die Ergebnisse wie folgt: „Während sich im Gesundheitswesen bereits als Folge der Corona-Pandemie lange geübte Arbeitsprozesse ändern, kommen auf die Branche zusätzliche Herausforderungen aufgrund der sich ändernden Patientenerwartungen und auch Personalengpässe zu. Für das dadurch erforderliche IT-Equipment bedeutet dies als Erstes einen sorgsamen Umgang mit den sensiblen Daten der Patient:innen, dann niedrige Kosten sowohl bei der Anschaffung als auch durch den Betrieb der Geräte und last, but not least eine hohe Nachhaltigkeit der eingesetzten Systeme. Epson hat sich als ein weltweit führender Hersteller zuverlässiger, energieeffizienter Lösungen einen Namen gemacht und stellt dem Gesundheitswesen ein breites Portfolio zuverlässiger, sowohl die Ein- als auch Ausgabe von Dokumenten betreffende Geräte bereit. Unternehmen der Branche erhalten so eine Fülle an Möglichkeiten, sich den veränderten Anforderungen zu stellen und ihre Effizienz zu verbessern.“

 

Über die Umfrage:

Die Umfrage wurde von Epson initiiert und von dem Unternehmen Coleman Parkes Research unter insgesamt 5.650 Teilnehmer:innen in der Region EMEA, allesamt Entscheidungsträger:innen, Anwender:innen oder Influencer:innen im Bereich IT, durchgeführt. Der Fokus lag dabei auf den Bereichen Lehre und Forschung, Gesundheitswesen und öffentliche Hand.


Quelle: Epson
Foto: Adobe Stock / Calado


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