Kinderherzmodelle aus dem 3D-Drucker

UKHD

Veröffentlicht 26.05.2023 07:30, Dagmar Finlayson

Jedes Jahr kommen in Deutschland rund 7.000 Kinder mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Bei Fehlbildungen, die unbehandelt lebensbedrohlich werden können, benötigen die betroffenen Kinder bereits kurze Zeit nach der Geburt intensive Behandlungen und Operationen.

In der aktuellen Ausgabe des Campus Report berichten Professor Tsvetomir Loukanov und Oberarzt Dr. Philippe Grieshaber von der Sektion Kinderherzchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) über ein Projekt, das im wahrsten Sinne des Wortes eine Herzenssache ist: Mit Hilfe digitaler Technik erstellen die Ärzte und ihr Team anhand von Daten aus Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) individuelle virtuelle und reale 3D-Modelle der erkrankten Kinderherzen. So können anatomische und physiologische Verhältnisse besser abgebildet werden als es mit der konventionellen, zweidimensionalen Bildgebung möglich ist. Die Operateure können am Herzmodell den Eingriff Schritt für Schritt planen und damit die Patientensicherheit während der Operation erhöhen.

Über angeborene Herzfehler, die Besonderheiten und Möglichkeiten der 3D-Kinderherzmodelle sowie ihren Einsatz – nicht nur in der klinischen Versorgung, sondern auch in Studium und Lehre – sprechen Prof. Loukanov und Dr. Grieshaber:

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Sektion Kinderherzchirurgie am UKHD

Foto: Daten aus Computer- und Magnetresonanztomographie dienen als Grundlage für den individuellen dreidimensionalen Druck des Kinderherzmodells.

Quelle Text/Bild: Universitätsklinikum Heidelberg


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