Klinikum Cracau senkt Strahlenbelastung in der Herzdiagnostik

GE

Veröffentlicht 12.02.2026 08:40, Kerstin Müller

Modernste Herzkathetertechnik am Klinikum Cracau: zwei erneuerte Labore senken die Strahlenbelastung und verbessern Diagnostik und Therapie. Am Klinikum Cracau sind zwei Herzkatheterlaborplätze vollständig erneuert und mit modernen Herzkatheteranlagen (GE) ausgestattet worden. Seit Mitte Januar 2026 sind beide Labore im Regelbetrieb. Mit der Erneuerung investiert das Klinikum Cracau gezielt in moderne Medizintechnik und stärkt die kardiologische Versorgung am Standort langfristig.

Bild: Das Team der Kardiologie des Klinikums Cracau im Herzkatheterlabor: Oberärztin Sarah Burckhardt, Pfleger Johannes Gröninger, Schwester Virginia Stein, der leitende Oberarzt Ervin Sz. Balogh, Schwester Natalie Reimann, Pfleger Jan Gaube

Für Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem mehr Sicherheit und bessere Diagnostik: Die neuen Systeme ermöglichen eine deutlich geringere Strahlenbelastung und eine verbesserte Bildqualität durch moderne Monitore. Zusätzlich lassen sich weitere Messmethoden direkt in den am Behandlungstisch sichtbaren Monitoringprozess einbinden – das unterstützt eine präzise Beurteilung und Therapieentscheidungen in Echtzeit. 

Was bedeutet das für Patientinnen und Patienten konkret?

  • Mehr Sicherheit: deutlich geringere Strahlenbelastung bei vielen Untersuchungen.
  • Mehr Präzision: bessere Bildqualität und zusätzliche Messverfahren zeigen Befunde klarer und unterstützen die Behandlung.
  • Bessere Abläufe: moderne Technik erleichtert Diagnostik und Therapie – oft ambulant oder mit kurzem Klinikaufenthalt.

Die zwei modernisierten Labore erhöhen zudem die Versorgungssicherheit im Alltag: Untersuchungen und Eingriffe können flexibler geplant werden – und die Abläufe bleiben auch dann stabil, wenn ein Raum zeitweise gebunden ist (z. B. bei komplexeren Behandlungen). Eines der Herzkatheterlabore ist bereits seit einigen Monaten in Betrieb und hat bereits die positiven Effekte der Bildqualität und Strahlenbelastung mit vollster Zufriedenheit des Personals aufgezeigt.

Die Herzkatheterlabore werden insbesondere für die Versorgung von Menschen mit koronarer Herzkrankheit (KHK) sowie bei Herzrhythmusstörungen genutzt. Häufige Anwendungen sind die Untersuchung der Herzkranzgefäße – etwa bei Brustschmerzen oder im Rahmen eines Herzinfarkts – sowie die Behandlung bestimmter Rhythmusstörungen, z. B. durch eine Verödungstherapie (Ablation).

Einordnung: Herzkathetertechnik ist am Standort seit vielen Jahren ein zentraler Baustein der Versorgung – in den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden damit nach Angaben der Klinik rund 20.000 Menschen behandelt. Mit der aktuellen Erneuerung ist die technische Basis für die kommenden Jahre gesichert.

„Mit der Erneuerung der beiden Herzkatheterlabore dürften wir hier in Magdeburg Cracau über die modernsten Anlagen in Magdeburg verfügen, was die Versorgung von Patienten langfristig auf eine moderne und sichere Basis stellt und insbesondere die ambulante und kurzstationäre Versorgung von Patienten auf ein neues Niveau hebt“, so Dr. med. Jochen Molling, Chefarzt Klinik für Innere Medizin am Klinikum.

Mehr Informationen & Kontakt
Weitere Informationen zur kardiologischen Diagnostik und Behandlung am Klinikum Cracau finden Sie auf unserer Fachbereichsseite Kardiologie

Quelle: Klinikum Cracau bei Pfeiffers der Universitätsmedizin Magdeburg

Bild: Klinikum Cracau bei Pfeiffers der Universitätsmedizin Magdeburg

 


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