Bei digitalem Tempo den Überblick über Prozesse behalten

OZG

Veröffentlicht 10.09.2021 08:20, Kim Wehrs

Das OZG (Onlinezugangsgesetz) soll den Onlinezugang zu Verwaltungsleistungen verbessern und verpflichtet Bund, Länder und Kommunen bis Ende 2022 ihre Verwaltungsleistungen auch digital anzubieten. Dies stellt IT-Teams öffentlicher Einrichtungen erneut vor große Herausforderungen. Komplexe digitale Prozesse, die in der Vergangenheit erst nach Jahren zum Einsatz kamen, müssen jetzt in wenigen Monaten oder gar Wochen umgesetzt werden.


Die Erwartungen an IT-Teams wachsen, aber es gibt Hürden, diesen Erwartungen gerecht zu werden. Laut einer Studie (1) gaben von 1,000 Befragten Entscheidungsträger 80 Prozent an, dass dem schnellen Management der Prozesse oft eine mangelnde Performance im Wege steht, die durch kritische Geschäftsapplikationen ausgelöst wird. Tägliche Aufgaben werden so gebremst. Zudem fehlt den IT-Teams der nötige Überblick, um Störfaktoren zuzuordnen und sie tappen im Dunkeln.

 Ansatz zu mehr Netzwerksichtbarkeit

Um dies zu umgehen ist ein neuer Ansatz des bisherigen Performance Managements erforderlich. Eine proaktive Herangehensweise von Problemen ist hier entscheidend. Indem Silos abgebaut werden und einzelne Bereiche der digitalen Transformation wie Cloud, Security, Netzwerktransformation, Mobility und IoT zusammengeführt werden, kann eine allumfassende Sichtweise auf die Performance geboten werden.

Ein angewandter Plattformansatz kann hierbei Informationen anhand einer passiven Datenaufnahme der einzelnen Silos abgreifen, ohne das Netzwerk zusätzlich zu beeinflussen. Diese Plattformen können in einer Hybridumgebung die Netzwerk- und Infrastrukturleistungen anhand Polling (SNMP / WMI), Flows, Packets und Synthetics überwachen. In der Plattformumgebung werden die gesammelten Daten im Anschluss über ein Portal der jeweiligen Zielgruppe angezeigt (IT Operations bis hin zu Cloud Architects oder App Owners).

 

Performance und Digitalisierungs-Tempo

Bei zahlreichen komplexen Anwendungen und schnell umgesetzten Digitalisierungsmaßnahmen ist es schwierig, den Überblick über Anwendungen, Prozesse und Fehlerquellen im öffentlichen Sektor zu bewahren. Die Folge sind überschrittene Budgets, verzögerte Projekte sowie unzufriedene Mitarbeiter und Anwender. Ergo:  Plattformlösungen sollten dabei helfen, die einzelnen Bereiche zu vereinen und dadurch eine Übersicht der Anwendungen zu bieten. Dadurch sollen IT-Entscheider einen umfassenden Überblick über alle laufenden Prozesse bekommen, um proaktiv auf Situationen und Probleme eingehen, um Verzögerungen vermeiden und um trotz schnell umgesetzter digitaler Transformationen eine dynamische Netzwerk Umgebung sichern zu können.

 

Quelle: (1) Riverbed Global-Networking
Foto: Adobe Stock / envfx


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