Wearables – eine komplexe Technologie

Wearables

Veröffentlicht 17.09.2021 08:50, Kim Wehrs

Der Markt für Wearables boomt und erreicht immer neue Anwendungsbereiche. Mit dem technologischen Fortschritt in Bereichen wie KI-unterstützte Softwarefunktionen, Sensorentwicklung, fortschrittliche Batterie-, Funk- und Antennentechnologien besitzen Wearables das Potenzial, einen großen Einfluss auf den Gesundheitsmarkt zu haben. Dafür ist ein  breites Spektrum an Fähigkeiten und Kompetenzen notwendig.

 Der weltweite Markt für Wearable Medical Devices wird im Jahr 2025 voraussichtlich 24,38 Milliarden USD erreichen, was das enorme Potenzial für Entwickler und Hersteller zeigt. Gleichzeitig bringt der Einstieg in den Bereich der für medizinische Anwendungen zugelassenen („Medical Grade“) Wearables spezifische Herausforderungen mit sich.

Um den Sprung von der Herstellung von Konsum-Elektronik ins Medizintechniksegment zu machen, müssen Entwickler und Hersteller von Wearables ihr Fachwissen während des gesamten Entwicklungsprozesses – angefangen bei den frühen Produktanforderungen und der Produktkonzeption bis hin zur endgültigen Verifizierung und Dokumentation des fertigen Geräts – an die Branchenanforderungen anpassen. Sie müssen dazu die hohen Standards und Vorschriften für Material- sowie Sicherheits- und Datenschutzanforderungen in der Medizintechnik berücksichtigen.
Hersteller von klassischen Medizingeräten, die in der Welt der Wearables Fuß fassen möchten, verfügen hingegen im Allgemeinen über bewährte Prozesse zur Sicherung von Materialanforderungen, Qualität, Integrität und Privatsphäre, stehen jedoch vor einer Reihe neuer Herausforderungen in Bezug auf Funktechnologien und Antennen, neuen Sicherheits- und Energieanforderungen sowie bezüglich der Benutzerfreundlichkeit für die kleinen, batteriebetriebenen Geräte.

 

Autor: Wolf-Dietrich Lorenz
Foto: Adobe Stock / Monet


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