Wo gibt es freie Intensivbetten mit Beatmungsgeräte für COVID-19- Erkrankte?

Informations- und Prognoseplattform

Veröffentlicht 07.04.2020 17:40

Robert Koch-Institut und Fachgesellschaft für Intensivmedizin (DIVI) haben mit SAS eine hochverfügbare Informationsplattform aufgebaut
Das Robert Koch-Institut (RKI) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI e. V.) haben gemeinsam mit SAS eine Informations- und Prognoseplattform aufgebaut, die einen Überblick über den Bestand und Bedarf an freien Intensivbetten mit Beatmungsgeräten gibt. SAS, einer der weltweit führenden Anbieter von Analytics-Lösungen, hat diese Plattform als Partner des RKI innerhalb weniger Tage realisiert.

Mit dem Einsatz von SAS Software schafft das neue Informationssystem in Echtzeit Transparenz bezüglich der Belegung der vorhandenen Intensivbetten und erlaubt Vorhersagen zu den benötigten Kapazitäten. Behörden und Kliniken können ihre Ressourcenverteilung sogar schon im Vorfeld dem zu erwartenden Bedarf anpassen. Zudem stehen interaktive Berichte zum Lagebild für die bessere Planung der Einsatzkräfte und -mittel bereit.

Auf diese Weise kann analytische Software helfen, eine der größten Herausforderungen im Verlauf einer Pandemie wie durch SARS-CoV-2 zu lösen: intensivmedizinisches Personal und Ressourcen evidenzbasiert so zu koordinieren, dass sie genau dort zur Verfügung stehen, wo und vor allem wann sie gebraucht werden.

„SAS ist es ein großes Anliegen, zur Bewältigung der aktuellen Krise unser Möglichstes beizutragen. Deshalb haben wir uns entschlossen, als Partner des RKI diese neue Plattform schnell und mit großem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzubauen. SAS verfügt über Erfahrung im Bereich Healthcare-Lösungen und bedient bereits andere Kunden in diesem Umfeld“, erklärt Annette Green, Vice President DACH bei SAS. „Wie ernst wir dieses Engagement meinen, hat SAS bereits mit zahllosen ähnlichen Initiativen in der Vergangenheit bewiesen. Aber kaum jemals war es so wichtig und akut wie gerade jetzt.“

SAS wurde bei der Umsetzung des Projektes von der PRODYNA SE unterstützt, einem der europaweit führenden Softwarehäuser für Individualentwicklung in der Cloud.


Über SAS

SAS ist Marktführer im Bereich Analytics und mit mehr als drei Milliarden US-Dollar Umsatz einer der größten Softwarehersteller. Kunden weltweit setzen innovative Software und Services von SAS ein, um Daten in Wissen zu verwandeln und intelligente Geschäftsentscheidungen zu treffen. Seit 1976 verschafft SAS Kunden THE POWER TO KNOW.

Mit SAS entwickeln Unternehmen Strategien und setzen diese um, messen den eigenen Erfolg, gestalten ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel, steuern in Echtzeit die gesamte Organisation und erfüllen regulatorische Vorgaben.

Firmensitz der US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina. SAS Deutschland hat seine Zentrale in Heidelberg und weitere Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln und München. Weitere Informationen unter http://www.sas.com/de_de/company-information.html