Neues Computer-Tomographie Gerät der BDH-Klinik Greifswald

Weniger Strahlenbelastung, bessere Bilder:

Veröffentlicht 10.03.2021 17:30, Kim Wehrs

Anfang des Jahres wurde in der BDH-Klinik Greifswald ein neues Diagnosegerät in Betrieb genommen. Ein Computertomographie (CT) Scanner kommt zum Einsatz, wenn Diagnosen schnell gestellt werden müssen und zeigt in Minuten, welche Veränderungen im Gewebe vorliegen. Das neue CT-Gerät ist das modernste seiner Klasse und sorgt für qualitativ bessere Bilder bei weniger Strahlenbelastung. 

Mit einem CT werden mittels Röntgenstrahlen horizontale Schnittbilder eines Körpers erzeugt. Durch eine ständige Rotation der Röntgenröhre um den Patienten herum, können auch Weichteile kontrastreich dargestellt werden. Moderne Geräte können bei einem Röhrenumlauf mehrere solcher Schnitte gleichzeitig aufnehmen. Das neue CT der BDH-Klinik Greifswald zeichnet 16 Zeilen auf, wodurch der Scan schneller abgeschlossen ist und der Patient einer niedrigeren Strahlendosis ausgesetzt wird.  

„Der neue CT-Scanner ist ein erheblicher Gewinn für unsere Patienten im Bereich der Diagnostik“, erklärt Chefarzt Dr. Torsten Stein. „Damit können wir fast 400 CT ohne Kontrastmittel pro Jahr durchführen. Das spart bürokratischen Aufwand, Transportbelastungen für den Patienten und Zeit, in deren Folge Entscheidungen schneller getroffen werden können. Es ergänzt die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit mit dem Institut für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie der Universitätsmedizin Greifswald.“

Die Kosten von rund 300.000 Euro sieht Klinik-Geschäftsführer Roger Gierczak gut investiert. „Gerade unter Pandemiebedingungen kommt dieser Art der Diagnostik eine besondere Bedeutung zu. Modernste Medizintechnik ist neben der ständigen Weiterbildung unserer Mitarbeiter ein wesentlicher Faktor für die Behandlungsqualität.“

Bild / Quelle: BDH-Klinik Greifswald     


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